
Schleswig-Holstein Handball European League: Flensburg zieht direkt ins Viertelfinale ein
Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt haben den direkten Einzug ins Viertelfinale der European League perfekt gemacht. Mit dem 32:30 (16:16)-Heimerfolg gegen den VfL Gummersbach sicherten sich die Schleswig-Holsteiner den Gruppensieg.
Damit umgehen die Flensburger die Play-offs und sind erst wieder am 22. und 29. April international im Einsatz, wenn die Partien in der Runde der letzten Acht anstehen. Dort bekommt es die SG mit dem Sieger der Begegnung Benfica Lissabon (Portugal) gegen GOG Gudme (Dänemark) zu tun. "Wenn es jetzt im Viertelfinale wirklich gegen GOG gehen sollte, werden es zwei emotionale Spiele. Es wäre etwas Besonderes, in meiner alten Heimat in der neuen Halle zu spielen", sagte SG-Profi Lasse Møller.
SG-Coach Pajović: "Hätte es lieber nicht so spannend gehabt"
Trainer Aleš Pajović war nicht ganz zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: "Beim 27:29 hätte es wirklich daneben gehen können. Ich frage mich, warum wir in den ersten 50 Minuten nicht so deckten wie in den letzten zehn Minuten. Ich hätte gerne mehr von der Qualität unseres Melsungen-Spiels gesehen." So sei es spannend für das Publikum gewesen, "aber ich hätte es lieber nicht so spannend gehabt".
Final Four im Mai in Hamburg
Das Finalturnier der European League findet am 24. und 25. Mai erneut in Hamburg statt. Im vergangenen Jahr hatte sich die SG in der Hansestadt den Titel geholt. In der Bundesliga sind die Flensburger wieder am Sonnabend (19 Uhr) im Auswärtsspiel bei Frisch Auf Göppingen gefordert.
Jakobsen bester SG-Werfer
Es war ein hartes Stück Arbeit für die Mannschaft von Trainer Pajović gegen gut aufgelegte Gummersbacher. Beide Teams lieferten sich einen 60-minütigen, offenen Schlagabtausch. Der VfL lag zu Beginn der Schlussphase mit zwei Toren in Führung. Anschließend gelang der SG aber ein 5:0-Lauf, der das Spiel entschied.
SG Flensburg-Handewitt - VfL Gummersbach 32:30 (16:16)
Tore Flensburg: Jakobsen 8/1, Jørgensen 6, Møller 5, Horgen 4, Mensah Larsen 4, Golla 2, Kirkeløkke 2, Hansen 1
Gummersbach: Schluroff 10, Köster 5, Mahé 4, Pregler 3, Vidarsson 3, Häseler 2, Blohme 1, Horzen 1, Vujovic 1
Zuschauer: 4.935
Zeitstrafen: 6/10
Torwart Kevin Møller parierte mehrfach stark, unter anderem wehrte er einen Siebenmeter ab, vorne war Emil Jakobsen mit acht Toren bester Werfer für Flensburg. Auf Seiten der Gummersbacher ragte Miro Schluroff mit zehn Treffern heraus.
Dieses Thema im Programm:
Sport aktuell | 04.03.2025 | 20:17 Uhr