In Köln ist an den NSU-Anschlag in der Keupstraße vor 20 Jahren erinnert worden. Bundespräsident Steinmeier rief zum Einsatz für Demokratie auf. Zuvor hatte eine Sprengstoffwarnung für Verzögerungen gesorgt. wdr
Wie kann ein würdiges Gedenken an die Opfer des NSU aussehen? Die Ampelparteien wollen einen Erinnerungsort und ein Dokumentationszentrum schaffen. Besonders heikel könnte die Frage werden, wo es angesiedelt werden soll. Von Dietrich Karl Mäurer. mehr
Axel Hemmerling, MDR, zu der neuen Anklage gegen mutmaßliche NSU-Unterstützerin mehr
Neue Anklage im Fall der Terrorgruppe NSU mehr
Die Urteile im NSU-Prozess liegen bereits Jahre zurück. Doch nun erhebt die Bundesanwaltschaft Anklage gegen eine mutmaßliche Helferin der Neonazis. Susann E. soll die Terrorgruppe unterstützt haben. mehr
Mehmet Turgut wurde am 25. Februar 2004 in Rostock vom NSU erschossen. Das Gedenken an ihn wird durch ein breites Bündnis getragen. Eine zentrale Forderung der Hinterbliebenen ist bisher aber nicht umgesetzt worden. Von Jürn-Jakob Gericke. mehr
Die verurteilte Rechtsterroristin Zschäpe hat sich um Aufnahme in ein Extremisten-Aussteigerprogramm beworben - und wurde abgelehnt. Zschäpe verbüßt wegen der NSU-Mordserie eine lebenslange Haftstrafe. mehr
Schon seit Jahren werden muslimische Gemeinden in rechtsextremen Briefen bedroht. Jüngster Vorfall ist ein Brief an eine Osnabrücker Gemeinde. Viele Schreiben sind mit "NSU 2.0" unterschrieben oder nehmen Bezug auf den Attentäter von Hanau. mehr
Der verurteilte NSU-Unterstützer André E. hat vor dem U-Ausschuss des bayerischen Landtags ausgesagt. Mit den NSU-Terroristen will er nur über Alltägliches gesprochen haben, aus der Szene sei er ausgestiegen. Von Eckhart Querner. mehr
Die verurteilte Rechtsterroristin Zschäpe hat vor bayerischen Abgeordneten erstmals direkt Fragen zu den Taten des NSU beantwortet - und eine Mitschuld eingeräumt. Sie sagte, sie hätte die Morde verhindern können. mehr
Der rechtskräftig verurteilte NSU-Unterstützer Wohlleben muss seine verbliebene Gefängnisstrafe antreten und bis auf Weiteres absitzen. Der BGH lehnte es ab, die restliche Haft zur Bewährung auszusetzen. mehr
Der Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtags nimmt das sogenannte Taschenlampen-Attentat des NSU von 1999 in den Fokus. Dafür lud der Ausschuss das damalige Opfer Mehmet O. vor. Von Eva Frisch und Jonas Miller. mehr
2018 wurde die Rechtsterroristin Zschäpe zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Der Bundesgerichtshof verwarf später ihren Antrag auf Revision. Nun nahm das Verfassungsgericht ihre Beschwerde dagegen nicht zur Entscheidung an. Von Holger Schmidt. mehr
Wer hat der Terrorgruppe NSU geholfen? Ermittlungen dazu liefen nach dem Urteil gegen Beate Zschäpe weiter. Nun stellte die Bundesanwaltschaft nach SWR-Informationen fünf Verfahren ein, fünf sind noch offen. mehr
Vor genau 20 Jahren ermordete die Terrorzelle NSU den Feinkosthändler Kilic - er war das erste Opfer der Neonazis in München. Oberbürgermeister Reiter rief auf der Gedenkfeier dazu auf, rechten Terror entschieden zu bekämpfen. br
Der Bundesgerichtshof hat die Revisionen der Rechtsterroristin Zschäpe und der beiden NSU-Helfer Wohlleben und Holger G. verworfen. Die Verurteilung der drei durch das Oberlandesgericht München ist damit rechtskräftig. mehr
Unter den rechtsextremistischen Drohmails gegen Personen des öffentlichen Lebens steht "NSU 2.0". Der Name tauchte bereits 2018 in Morddrohungen gegen eine Anwältin auf, auch jetzt sind unter den Adressatinnen viele Frauen. Spuren führten schon damals zur hessischen Polizei. Von Nea Matzen. mehr
Für den bekennenden Neonazi André E. endete der NSU-Prozess vor zwei Jahren mit einem überraschend milden Urteil. Nun liegt die schriftliche Begründung vor - doch die Frage nach dem Warum bleibt. Von Thies Marsen. mehr
Mehr als 90 Wochen nach dem Urteil im NSU-Prozess liegt nun die schriftliche Begründung des OLG München vor. Das ist die Basis für das nun beginnende Revisionsverfahren. Die Hintergründe erklärt ARD-Rechtsexperte Frank Bräutigam. mehr
Der Rechtsanwalt Kaplan vertritt als Co-Verteidiger den mutmaßlichen Lübcke-Mörder Stephan E. Kaplan war Vertreter von Nebenklägern im NSU-Prozess und wurde selbst von Rechtsextremen bedroht. mehr
Politiker und Behörden haben Hunderte Droh-Mails erhalten. Absender soll ein vorbestrafter Neonazi sein. Dessen Aktivitäten im Netz zeigen, wie kurz der Weg vom Hass-Kommentar zur Bombendrohung sein kann. Von Patrick Gensing. mehr
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